Olivenbaum – Kroatien | Reiseführer für Olivenbaum – Kroatien
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Bildergalerie vom Olivenbaum

Wo wächst der Olivenbaum

Olivenbäume wachsen im ganzen Mittelmeerraum.

Es gibt einige hundert verschiedene Olivensorten, die unterschiedlich schmecken. Auf der Insel Korčula wird z.B. die Sorte Lastovka für die Ölgewinnung kultiviert. Für eingelegte Oliven werden meistens Sorten mit großen Früchten verwendet.

Olivenbäume können durch Olivenkerne vermehrt werden, meistens geschieht dies jedoch über Stecklinge aus Wurzelstücken.

Olivenbäume blühen zum ersten Mal im Alter von ca 7 Jahren und können mehrere hundert Jahre alt werden. In Bar/ Montenegro steht ein Olivenbaum, der 2000 Jahre alt sein soll. Olivenbäume vetragen Hitze und auch Trockenheit, sie leiden jedoch unter Frost.

Olivenbäume behalten ihre Blätter über das ganze Jahr hinweg.


Wissenswertes über den Olivenbaum

Die Blütezeit der Oliven ist im Mai. An jedem Zweig befinden sich Rispen mit zahlreichen kleinen, gelblich weißen Blüten. Nach der Blüte beginnen die Früchte zu wachsen. In dieser Zeit benötigt der Baum etwas mehr Wasser, bei anhaltender Trockenheit fällt ein Teil der kleinen Früchte ab. Jetzt ist auch die Zeit der Olivenfliege. Sie sticht die Früchte an und legt ihre Eier. Die Made frißt im Fruchtfleisch und die Frucht fällt ab. Ganze Olivenhaine können befallen werden. Aus diesem Grund kann es sein, dass Olivenbäume mit Insektizid gespritzt werden. Olivenöl von ungespritzen Bäumen ist eine Kostbarkeit.

Olivenernte

Ende Oktober beginnt die Olivenernte. Sie kann bis in den Januar und Februar hinein dauern. Auf den Inseln in Dalmatien ist es auf den schmalen Terrassen oft nicht möglich, für die Olivenernte größere Maschinen, wie zum Beispiel Rüttelmaschinen einzusetzen. Die Olivenernte ist dort noch Handarbeit. Unter den Bäumen werden Netze oder Tücher ausgebreitet und Ast für Ast wird mit der Hand oder einem Olivenkamm abgestreift. Die Tücher werden zusammengerafft und die Oliven in Säcke verpackt.

Olivenöl

Früher wurden die Oliven in großen steinernen Ölmühlen zermahlen und danach in geflochtene runde, kranzähnliche Behälter gefüllt. Diese wurden in einer großen Presse aufeinandergeschichtet und ausgepresst.

In vielen mittleren und kleinen Orten gibt es heute Ölmühlen, wo die Bauern ihr Öl pressen lassen können.

Die Vermarktung in Kooperativen ist noch nicht sehr weit verbreitet. Meistens wird das Öl, oft zusammen mit dem hauseigenen Wein, selbst direkt verkauft.

Früher wurde in Dalmatien das Olivenöl in großen Steintrögen, den Kamenica aus Kalk, selten auch aus Marmor von der Insel Brac, in dunklen Kellerräumen aufbewahrt und mit Holzbrettern abgedeckt. Solche Steintröge waren über Generationen hinweg im Besitz der Familie. Ein neuer Steintrog wurde in Handarbeit geschlagen, oft zum Lohn einer Füllung Olivenöl. Heute benützen die meisten Bauern pflegeleichte Edelstahltanks.

Durch den Gehalt an einfach ungesättigter Fettsäure gehört Olivenöl zu den gesunden Ölen. Olivenöl kann sehr unterschiedlich schmecken, je nach Anbauort, Klima, Boden, Reifegrad der Früchte. Auf der Insel Korčula sagt man, das Öl der Bäume, die das Meer gesehen haben, sei am besten. Olivenöl schmeckt immer mehr oder weniger fruchtig, mehr oder weniger würzig oder mild. Es hat eine gewisse Schärfe und darf durchaus auch ein klein wenig einen bitteren Geschmack haben.

Niemals soll es ranzig, modrig riechen oder schmecken.

Olivenöl soll kühl und dunkel aufbewahrt werden. Im Kühlschrank flockt es etwas aus, was aber die Qualität nicht beeinträchtigt und beim Erwärmen wieder rückgängig gemacht werden kann.

Aktuelle Beiträge aus dem Forum zu Olivenbaum

Noch Fragen zu Olivenbaum? Dann hilft das Forum weiter. Hier eine Auswahl der letzten Beiträge zu Olivenbaum.

  • Bildbericht über die Olivenernte auf der Insel Korcula [[1]]
  • Bildbericht über die Herstellung von Olivenöl in einer ölmühle in Vela Luka auf der Insel Korcula [[2]]

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