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Johannisbrotbaum

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Bildergalerie vom Johannisbrotbaum

Wo wächst der Johannisbrotbaum

Der Johannisbrotbaum, auch Karuben oder Karobbaum genannt, kommt im Mittelmeerraum Australien, Mexico, USA und Vorderasien vor. Er wächst dort bevorzugt auf kalkaltigen oder lehmigen wasserdurchlässigen Böden. Der Baum ist äußerst hitze-und trockenbeständig, wobei er recht frostempfindlich ist. Von daher kann man ihn am meisten an der Küste finden, der Verbreitungsgrad beläuft sich bis auf 25 km landeinwärts. Er überschreitet ungern Höhen von 500 Meter.



Wissenswertes über den Johannisbrotbaum

Der Stamm ist kräftig und trägt eine rauhe zerfurchte Rinde. Das Holz ist äußerst witterungsbeständig und findet deshalb Verwndung bei der Herstellung von Parkett, Zäunen, Türen, Werkzeugstielen und Wanderstöcken. Des weiteren findet man es bei langsam brennender Holzkohle. Die ausladende Krone kann einen Durchmesser von bis zu 12-15 Meter beschatten. Der Johannisbrotbaum hat wechselständige, ledrige, paarig gefiederte Laubblätter. Sie sind die rundlich und klein und bestehen aus aus sechs bis zehn gegenständigen Blättchen, welche an der Spitze leicht gefalzt sind. Während die Blattoberfläche glänzend und dunkelgrün.ist, erscheint die Unterseite in einer rot-bräunlichen Färbung. Die ledrigen Blätter verhindern, dass gespeichertes Wasser schnell verdunstet.

Nach ungefähr 6 Jahren blüht der Baum zum ersten Mal. Die Blüten brechen im Herbst meist noch vor Erscheinen der jungen Blätter einzeln oder in kurzen Trauben aus dem Stamm, Ästen und Zweigen hervor und riechen unangenehm. Die ca 2 Zentimeter großen Schmetterlingsblüten haben einen sechszähnigen Kelch der dunkel-purpur gefärbt ist. Die kätzchen- traubenförmigen Einzelblüten können entweder eingeschlechtig männlich (gelblich oder rötlich) oder zwittrig (grünlich) sein. Die männliche Blüte besitzt 6 lange Staubblätter, die zwittrige Blüte hat einen Fruchtknoten. Die Blütezeit ist von Mai bis September.

Aus den Blüten entwickeln sich die erst grünlichen und später schokoladenbraunen, 10 bis 25 cm langen, geraden oder gebogenen, glänzenden Hülsenfrüchte.. Sie werden nach knapp einem Jahr reif und können über Monate am Baum hängen bleiben. Im September werden die Hülsenfrüchte geerntet. Man schlägt mit Stöcken gegen die Äste, damit die Schoten nach unten fallen. Sie werden dann entweder frisch, oder getrocknet verzehrt, zu Saft gepresst, zu alkoholische Getränken vergoren, oder zu Sirup verarbeitet. Getrocknet findet man sehr oft die Früchte in Tierfutter. Das Fruchtfleisch wird zu Carobpulver vermahlen, was an Kakao erinnert, aber nicht so fetthaltig ist. Aus den extrem harten Kernen von den jede Hülse bis zu 20 Stück enthält, wird das von uns allen bekannte Johannisbrotbaummehl gewonnen. Früher in der Antike wurden die Kerne als Wägeeinheit für Diamanten benutzt, da ihr konstantes Durchnittsgewicht 200 Milligramm aufweist.

Seine Anpflanzung ist ökologisch wichtig, denn er schützt den Boden, liefert Nahrung und Futter, erhält traditionelle Arbeitsplätze.

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